cropped-Logo-Banner-Ruhrtal.jpg

Stammtisch im August 2016

Der Auguststammtisch findet wie immer am 1. Dienstag des Monats statt.

Also am:

Dienstag, 2. August 2016, ab 19:30h

im Restaurant

Zur Soester Börde

Werler Landstraße 314

59494 Soest

Und wie immer ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Jeder ist herzlich willkommen.

Versuch einer neuen Webseite…

Hallo zusammen,

um die Webseite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal ist es still geworden. Genötigt durch mal wieder eine Vertragsanpassung des Webhosters habe ich auf WordPress umgestellt und versuche damit nun meine ersten Schritte.

Zunächst fange ich damit an die Stammtische wieder regelmäßig anzukündigen…

 

Weiteres demnächst.

 

Viele Grüße,

Sascha.

a_weser-ems-elbe

Vechta 2004

Ein Bericht von Detlef Heidemann, ürsprünglich im Juli 2004 auf der alten Webseite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal veröffentlicht:

11. Juni 2004 – 13. Juni 2004:

Endlich war es wieder so weit: Das ultimative Güllepumpentreffen in Vechta stand an. Schon das ganze Jahr freut man sich auf dieses gut organisierte Treffen. Es wurde sich am Freitage den …
Nein, Nein ist ein wenig zu schnell. Das Treffen fing, durch eine Einladung unseres aktiven Stammtischlers Dieter Bock, mit einem kleineren Zusammenschluss von ca. 18 Güllepumpen in Hennen an. Sie kamen all over Germany. 3 mal Bonn, 6 mal Mannheim, 1 mal Hattingen, 2 mal Wesel und der Rest kam aus der näheren Umgebung. Hier wurde bei Grillgut und Bier, auch ein wenig Regen war dabei, geplaudert und auch einige Tipps und Tricks diskutiert. Auch die morgentliche Tour wurde noch ein wenig verfeinert. Danke noch mal für den schönen Tag. Auch die Arbeit, die wir Güllisten der Familie Bock bereiteten, war nicht ohne (hier wischen, da Brot aufbacken, Grillen, Getränke servieren und und und). Danke, Danke und noch mal Danke.
Aber am Freitag ging es wirklich um 9.30 Uhr auf unsere Pumpen. Ein Trupp von 8 Maschinen versammelte sich vor Dieters Haus um nach Vechta zu fahren. Es lagen ca. 380 km vor uns. Unter Führung von Dieter und Detlef ging es zum Möhnesee und über Wünnenberg, Lichtenau, Extertal, Bückeburg, Minden, Oldendorf (bei Melle), Bad Essen, Ostercappeln, Vehrte, Engter, Damme, Steinfeld nach Vechta. Man mag es kaum glauben, aber es hat keinen Tropfen geregnet. Es sah zwar öfter nach Regen aus, aber Petrus hatte ein Einsehen mit uns. Kurz vor unserem Eintreffen fiel doch glatt das Schaltgestänge der Güllepumpe von unserem Fred ab. Aber nach der kleinen Reparatur kamen wir glücklich und komplett mit den Maschinen zum Fototermin an. Dann schnell die Maschinen auf dem eigens für die Güllepumpen reservierten Platz geparkt und die Zelte aufgebaut. Sah wieder mal nach Regen aus. Aber wie schon mal erwähnt Petrus hatte ein Einsehen mit uns. Nun erst mal anmelden und den ersten Rundgang machen. Das war nach einer so langen Tour eine Wohltat. Einige von unserem “Bock Güllepumpentreffen” waren schon da, und im Laufe des Tages kamen auch die anderen an. Man sah immer wieder bekannte Gesichter und man begrüßte sich herzlich. Abends saßen wir dann am Lagerfeuer, klönten: Na, ja worüber wohl? Und genossen das Grillgut und das gekühlte Bier. Auf alle Fälle war es ein schöner Abend und auch die tolle Organisation durch die Güllegemeinschaft Weser/Ems war super. Man kann sich immer nur wieder bedanken.
Am Samstag war dann erst einmal Frühstück angesagt. Um ca. 11 Uhr gings dann auf eine von unseren Mitgliedern gewünschte “Altherrentour”. Soll heißen wenig Kurven. Detlef führte uns mal wieder an. Es ging fast immer nur gerade aus aber das war ja gewünscht. Am Schluss gab es doch noch einige Kurven und auf einmal waren sie alle weg. Detlef griff sich ans Herz und fuhr mit schweren Gedanken wie Unfall Tote usw. die Strecke zurück. Endlich traf man sich wieder: Der Grund für den unfreiwilligen Aufenthalt war mal wieder ein abgefallenes Schaltgestänge. Tja Fred, man soll auch nicht so viel umbauen und eine original Gülle fahren. Honda wusste schon wie sie die Güllepumpe aufbauen musste. Zum Schluss kamen wir aber wohlbehalten am Dümmer See, sogar trockenen Fußes, an. Ja gut, ein paar Tropfen gab es schon, aber halt wie bei der Ausfahrt im Korso. Aber gerade am Dümmer angekommen, Maschinen geparkt, und sich am Tisch gesetzt fing es stark an zu Regnen. Da hatten wir doch noch mal Schwein gehabt. Unglaublich war aber, dass es wieder pünktlich um 15 Uhr aufhörte zu regnen. Die gemeinsame Ausfahrt im Korso stand an. Es ging los, angeführt von unserem Polizisten Wolfgang, oder wie hieß er noch mal gleich, quer durch Vechta und wieder zu unserem Zeltplatz. Tja das Wetter hielt sich prima und man bestaunte die Maschinen, unterhielt sich hier und da und machte auch Fotos. Abends wurde in gemütlicher Runde gegrillt. Die Band heizte uns ein, das Lagerfeuer loderte und auch ein paar Preise wurden wieder mal verliehen. Jörg Wernsmann, der Organisator des Güllepumpenstammtisches Münster, erhielt den Trostpreis der längsten Bauzeit für sein Classobjekt (Dürfte wohl fast jedem, durch die Berichte auf seiner Home Page, bekannt sein). Dieses kam leider nur als “CX 250” an. Kein Zündfunke auf einem Zylinder. Nach mehreren gut gemeinten aber auch nervigen Ratschlägen (wie zum 100ersten Mal die Frage: “Hast du schon die Zündkerzen getauscht?”) gab er die Bastelei auf und ließ die Maschine per Anhänger am Sonntag abholen. Der Junge hatte ein paar Jahre dran geschuftet und geschraubt und dann dieses blöde Missgeschick. Unser Ruhrtaler Detlef kann da ein Lied von singen. Am Dienstag, vor dem Treffen, streikte auch seine Maschine. Kein Zündfunke auf beide Zylinder mehr. Aber mal wieder half unser guter Engel Dieter mit seinem gutsortierten Ersatzteillager. Ohne darauf zu achten ob Vorbereitungen für das Grillfest bei ihm zu erbringen sind brachte er flugs eine CDI Einheit zum Testen und siehe da, schon brummte die Pumpe wieder. Es gab noch einen Preis für den jüngsten Fahrer, den sich eine Lady abholen konnte. Eine blaue Silverwing wurde zur Güllepumpe 2004 gekürt (Glückwunsch an Wigbert, der auch des öfteren beim Ruhrtal-Stammtisch zu sehen ist). Den Preis der ältesten Güllepumpe holte sich, dank Dieter (Eigentlich gebührt ihm ja der Preis, denn ohne ihn wäre Detlef wohl mit einer NTV 650 gekommen), Detlef ab. Er überreichte, da er schon die älteste Güllepumpe 2003 hatte, zwar den Preis dem Axel, aber er verweigerte die Annahme mit der Begründung: “Die Vechteraner gehen nach der Erstzulassung und nicht nach der Fahrgestellnummer und deshalb bis du auch der rechtmäßige Preisträger.” Axels Pumpe ist am 21.3.78 zugelassen und hat die Nr. CX50030000026, Detlefs CX ist am 17.3.78 zugelassen und hat die Nr. CX5002010078. Dürfte auch wirklich stimmen, dass, wenn man nach der Fahrgestellnummer geht, die CX vom Axel älter ist als die vom Detlef. Wer da nähere Informationen geben kann, möchte sich bitte melden und uns beide aufklären. Kleine Anmerkung noch: Detlefs CX ist eine belgische. Aber nichts desto trotz feierten die beiden und wir alle den Preis und ließen den Abend mit Bölkstoff und Benzingesprächen ausklingen.
Am anderen morgen hieß es Abschied nehmen. Wie jedes Jahr wurden die Zelte nach einem zünftigen Frühstück abgebaut, alles eingepackt, verladen und nach der Verabschiedung und Bedankung für die tolle Organisation wurde mit viel Getöse abgefahren. Detlef fuhr allein nach Hause (wobei er noch den Belgier Lueg traf und sie zusammen noch über die Landstraßen bis zum Motorradtreffpunkt “Drügen Pütt” fuhren, und sich dann am Autobahnkreuz Recklinghausen winkend verabschiedeten) und wir anderen führen mit einigen Maschinen noch zum Kaffeetrinken beim Treffpunkt der Münsteraner vorbei.
Zum Schluss ist noch zu sagen: Besten Dank für die tolle Organisation, die viele Arbeit und das schöne Wochenende das uns die Vechteraner wieder mal bereitet haben. Man fiebert jetzt schon wieder dem Jahr 2005 entgegen.

Detlef Heidemann

a_weser-ems-elbe

Vechta 2003

Ein Bericht von Detlef Heidemann, ursprünglich auf der alten Webseite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal im Juli 2003 veröffentlicht:

20. Juni 2003 – 22. Juni 2003:

Am Freitag den 20.06 fühlten sich wieder so einige Güllepumpen zueinander hingezogen. Man traf sich mal wieder in Vechta auf dem bewährten Platz der Kirchengemeinde. Vom Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal wurde wieder mal alles daran gesetzt, um eine möglichst große Gruppe in Vechta auflaufen zu lassen. Dank unserem Dieter, der sich darum stark bemüht hatte, schafften wir es mit einer stattlichen Anzahl (10 Stück) Güllepumpen, davon sogar eine aus Mannheim, vom Roadstop an der Dortmunder Hohensyburg pünktlich um 14.00 Uhr abzufahren. Der Dieter führte uns durch Dortmund und einige Dörfer und vor allen Dingen über eine schöne und kurvenreiche Strecke zum Roadstop in Münster. Hier gabelten wir noch 3 Pumpen aus Paderborn auf und Detlef übernahm die Führung. Um 16.30 Uhr ging’s dann weiter nach Borgloh, wo wir Elisabeth und Benno Bextermöller überfielen und uns in Form von Kaffee und Keksen stärkten. Noch mal herzlichen Dank an die beiden für die tolle Organisation und die Mühe, die sie mit uns hatten.

Nach der Pause stand uns eine schwere Etappe bevor:

Die Bergrennstrecke von Borgloh.

Einmal im Jahr kommen im August von ganz Deutschland Renn- und Tourenwagenfahrer zusammen um den Schnellsten der Strecke ausfindig zu machen. Ca. 55 Sek. brauchen die besten Fahrer, informierte uns Benno.

Um ca. 18 Uhr ging’s dann für die Güllepumpen auf die Rennstrecke. Nach etlichen Kurven und einigen Zigarettenpausen erreichten wir Vechta um ca. 19.30 Uhr. Hier nun die Zelte schnell aufgebaut, angemeldet und das Begrüßungsfoto abgeholt, damit man schön am Lagerfeuer beim Gespräch den Abend ausklingen lassen konnte.

Am Samstag versammelten sich nach einem ausgiebigen Frühstück einige unserer Gruppe und ein paar von der Münsteraner Gruppe zum gemeinsamen Ausritt auf den Pumpen. Angeführt wurden wir von Björn. Nach einiger Zeit: Plötzlich ein Knall, und schwarze Rauchwolken aus dem Auspuff bei Dieters Güllepumpe. Sie blieb doch tatsächlich stehen. Nicht mehr zum Laufen zu bewegen. Hatte keinen Zündfunken mehr und somit schlossen alle auf einen Lichtmaschinenschaden. Bedröppelt und mit einem langen Gesicht schob Dieter seine heiß geliebte Maschine zur nächsten Tankstelle und sein Sohn brachte ihn wieder nach Vechta zum Güllepumpenplatz. Für die anderen ging es weiter zum Dümmer See, wo die gemeinsame Rückfahrt um 15 Uhr angesagt worden war. Es waren ca. 259 Pumpen in einer Länge von ca. 6 km. Dank des Polizisten Udo, der uns schon des Öfteren den Rücken freigehalten hat, kamen wir auch wohlbehalten am Platz wieder an.

Nach dem Gruppenfoto und einiger Benzingespräche wurde um 19 Uhr eine Diashow der besonderen Art mit dem Titel Güllepumpe meets Güllepumpe vom Benno präsentiert.

Hierbei handelt es sich um ein Projekt, wo eine alte (CX 500) und eine neue Agrar-Güllepumpe zusammengebaut wurden. Es war wohl viel organisatorische Arbeit und auch körperliche Arbeit notwendig. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Zwei Güllepumpen die wirkliche Gülle pumpen können.

Am Abend wurden bei Lagerfeuer und Livemusik Benzingespräche geführt. Auch die Begrüßung und die Preisverleihungen durften nicht fehlen. Es wurde wieder einmal der älteste Güllepumpenfahrer prämiert. Na, wer war es wohl???? Natürlich, Harry war es. Hatte auch Pech der Gute. Ist mit einem zahnlosen Kardangetriebe liegen geblieben. Den Preis für die schönste Güllepumpe bekam jemand aus Brandenburg. Es war ein sehr gut gemachter Umbau und die älteste Pumpe ging an Detlef (EZ. 17.3.1978) vom Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal Sie ist damit auf den Tag genau 16 Jahre jünger als der Besitzer. Zu erwähnen bleibt eigentlich noch das um 24 Uhr jemand aus dem Team der Norddeutschen den 40sten Geburtstag hatte.

Am anderen Morgen wurde noch ein letztes Mal gefrühstückt, diskutiert wie gut die Organisation war und wie viel Arbeit wir den Organisatoren bereitet haben, ein letztes mal die Menge der Pumpen besichtigt und schließlich wurden die Zelte abgebrochen und alles auf unsere guten und auch alten Pumpen verstaut. Selbst unser Freund Dieter konnte mit einer Pumpe nach Hause, na ja sagen wir mal bis nach Wesel fahren. Ein netter Fahrer stellte seine Pumpe (er hatte sich auf den Treffen eine neue gekauft) für die Überführungsfahrt zur Verfügung. Zum Schluss verabschiedeten sich alle, versprachen sich auf den nächsten Treffen wieder zu sehen und der Björn machte noch mal einige Bilder vor dem Banner der Norddeutschen.

Zum Abschluss möchte ich mich, ich denke mal auch in den Namen der vielen anderen Güllepumpenfahrer, noch mal für die tolle Organisation und die viele Arbeit bedanken.

Detlef Heidemann

a_weser-ems-elbe

Vechta 2001

Ein Bericht von Tanja Krell, ursprünglich auf der alten Webseite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal im Juni 2001 veröffentlicht:

Juni 2001 – und wieder naht das Güllepumpentreffen in Vechta, das Ereignis für jeden echten Güllepumpenfahrer in Deutschland. Und trotz aller Versuche der Wetterfrösche dies zu verhindern machten sich am 08. Juni Scharen von Güllepumpen wieder auf den Weg zu diesem besonderen Familientreffen. Und siehe da, Petrus hatte Mitleid mit den armen Güllen und ihren Fahrern und bescherte ihnen ein trockenes, teils sogar sonniges Geschenk. Auch eine kleine Gruppe von Güllen aus dem Ruhrtal versammelte sich am Freitag gegen 14.00 Uhr auf dem Rasthof Lichtendorf, um die Fahrt zum Treffen in Vechta gemeinsam zu begehen. In die Gruppe von 7 Maschinen hatten sich zwar 2 Nicht-Pumpen geschmuggelt, aber wir sehen das ja nicht so eng. Vor der Abfahrt zog ich noch schnell meinen Regenkombi wieder aus (Optimismus ist alles!) und so machten wir uns mit einer Kawa, einer Afrika Twin und 5 Güllepumpen auf den Weg. Wie auch schon in den letzten Jahren übernahm Detlef die Führung, und wir klapperten wieder etliche Dörfer (mit einer Kaffepause bei Detlefs Mutter, danke noch mal) auf dem Weg nach Vechta ab. Bei Detlefs Mutter grinste uns eine schwarze Wolke dermaßen unverschämt von oben an, daß ich mich gezwungen sah meinen Regenkombi wieder anzuziehen. Denn ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Hat Tanja einen Regenkombi an, bleibt’s trocken! Und so war es dann auch. Als wir um ca. 18.00 Uhr in Vechta ankamen waren wir alle trocken! Ach ja, Detlef, ich schulde dir noch einen, du hast uns nicht über Rollsplitt geführt. Nach dem obligatorischen Ankunftsfoto, der allgemeinen Begrüßung und der Anmeldung, folgte dann der Zeltaufbau. Der Abend war gefüllt mit Benzingesprächen mit alten und neuen Bekannten. Dabei konnten wir uns am Lagerfeuer gegen die Kälte rösten lassen. Dabei entwickelte so mancher ein besonderes Durchhaltevermögen! (Detlef, ich bin um 5.30 Uhr von deinem Stimmchen geweckt worden!)
Der Samstag begann mit einem ordentlichen Frühstück, diesmal ohne Kaffeengpässe. (Ein dickes Lob an dieser Stelle, die Organisation wird jedes Jahr besser.) Die Schar der Pumpen vergrößerte sich im laufe des Vormittags noch weiter, denn es trudelten noch etliche Tagesgäste ein, die das Gute Wetter doch noch aus der Garage gelockt hatte. Um 11.30 stellten sich die ersten zur Ausfahrt zum Dümmersee auf, die um 12.00 pünktlich begann. Danke noch mal an den freundlichen Motorradpolizisten, es war bestimmt anstrengend immer wieder vorzupreschen, um für uns die Kreuzungen abzuriegeln. Das Gefühl ganz locker über die roten Ampeln fahren zu dürfen war auf jeden Fall klasse, wenn auch nicht zu vergleichen mit der Gänsehaut, die man bekam, wenn man einmal einen Blick nach vorn oder in den Rückspiegel Tat. Die Schlange der Pumpen war einfach nicht komplett zu überblicken. 123 ergab die offizielle Zählung. Am See war dann Gelegenheit ein Mittagessen zu verspeisen und sich die Beine zu vertreten. Einige nutzen die Gelegenheit auch zu einem kurzen Schläfchen in der Sonne. (Tja Detlef, wenn man Nachts nicht schläft!) Die Rückfahrt nach Vechta verlief dann auch ohne Zwischenfälle, so daß dann gegen 16.00 Uhr wieder alle Güllepumpen auf ihrem Platz standen. Auch ein erneutes Rekordfoto wurde geschossen, diesmal mit über 170 Maschinen und dann ging es zum gemütlichen Teil über. Nachdem ich letztes Jahr überraschend den Preis für den Jüngsten Güllepumpenfahrer abstauben konnte, freuten wir uns dieses Jahr mit Ben, der mit seinen 18 Jahren diesmal stolz einen gravierten Zinnbecher in Empfang nehmen konnte. Da waren wohl die meisten Karren auf dem Platz älter. Auch dieses Jahr gab es wieder Live Musik, diesmal bis nach Mitternacht. Irgendwann fanden aber auch die letzten den Weg auf die Luftmatratze, denn am nächsten Tag war Packen angesagt. Am Sonntag lichteten sich bereits um 10.00 Uhr die Reihen der Pumpen auf dem Platz. Alle mit dem festen Vorsatz dabei zu sein, wenn es nächstes Jahr heißt: Güllepumpentreffen Vechta 2002.

a_weser-ems-elbe

Vechta 2000

Ein Bericht von Tanja Krell, ürsprünglich auf der alten Webseite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal im Juni 2000 veröffentlicht.

Juni 2000. Und wieder steht das Güllepumpentreffen in Vechta an. Ich treffe mich mit Detlef an der Schwerter Ruhrbrücke. Es ist der 17. Juni 2000, 12 Uhr, und natürlich bin ich noch nicht wirklich fertig, denn ohne Sprit und mit dem Reifendruck komme ich mit meiner Silverwing Interstate nicht weit. Aber nachdem auch das erledigt ist kann es endlich losgehen. Es ist zwar nicht gerade heiß, aber auf jeden Fall trocken und es sieht so aus als würde es auch so bleiben. Um uns den Stau, der auf der Autobahn um Schwerte immer herscht, zu ersparen, fahren wir über Land bis Unna und das ist ja auch sowieso viel schöner als über die Bahn. Aber wir sind um 13 Uhr mit Wolfgang an der Raststätte Münsterland verabredet und müssen ab Unna auf die Autobahn. Als wir pünktlich um 13 Uhr auf Münsterland ankommen ist von Wolfgang noch nichts zu sehen. Dafür Treffen wir noch einen Silverwingfahrer. Wir sind ja nicht schüchtern und nach ein paar Sekunden ist klar das er Walter heißt, und wie sollte es anders sein, auch nach Vechta möchte. Nach einer viertel Stunde blitzt und funkelt es an der Raststätte. Das kann ja nur Wolfgang sein. Wolfgang kommt mit Katja als Sozia und Dietmar auf einer astrein gepflegten CX-C im Schlepptau angebraust. Es läuft die große Begrüßung und ich muß leider erklären, daß Sascha wegen Krankheit zu Hause geblieben ist, und dann geht es auch schon, jetzt mit 5 Pumpen, weiter. Detlef setzt sich an die Spitze und führt uns von nun an über Land. Die Strecke ist abwechslungsreich und bei manchmal doch sehr kurvigen Abschnitten merke ich schnell das es Detlef mit seiner Ur-CX und Dietmar mit seiner CX-C doch etwas einfacher haben. Unser erstes
Ziel ist das zu Hause von Detlefs Mutter wo uns ein heißer Kaffee erwartet. Aber vorher müssen wir noch über eine üble Rollsplitstrecke, deren Rollsplit sich dadurch auszeichnet, daß er den gleichen Farbton hat wie der Asphalt mit dem er sich abwechselt. So fahren wir nicht viel mehr als Schritttempo auf diesem Abschnitt, aber ich komme mir trotzdem vor als würde ich schwimmen. So ist der Kaffee bei Detlefs Mutter echt verdient. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön! Als es dann weiter geht dauert es auch nicht mehr sehr lange, bis wir in Vechta sind. Es gibt auch dieses Jahr wieder ein Ankunftsfoto und ich bin sehr erleichtert diesmal nicht wie das Michelinmännchen auszusehen. Das ist fast genauso wichtig, wie die Tatsache, daß ich in diesem Jahr keine Gelegenheit finde mich auf einem Video zu blamieren. Als nächstes geht es ans Zeltaufbauen, und danach haben wir Zeit die Ankunft der anderen zu beobachten, etwas zu essen und mit ein paar alten Bekannten zu reden. Kurz nach uns treffen auch Axel und Claudia ein und eine weitere halbe Stunde später auch Jörg, und diesmal mit nur einem Bruchteil des Gepäcks vom letzen Jahr. Am Abend sitzen alle gemütlich ums Lagerfeuer und lassen sich rösten. Die Nacht ist klar und dementsprechend kalt. Als ich endlich in meinen Schlafsack krieche bin ich froh noch zwei Wolldecken dabei zu haben, und auch wenn meine Luftmatratze wie üblich Luft verliert, kann ich doch ganz bequem und Frostbeulenfrei schlafen. Das Frühstück am nächsten Tag ist zwar gut organisiert, aber Kaffee ist halt nie genug da. Deshalb ist die  Schlange relativ lang, aber das ist nicht weiter tragisch, denn die verschlafenen Gesichter der anderen bieten eine gelungene Attraktion. Gut, daß ich nicht wirklich weiß wie mein eigenes Gesicht aussieht, denn beim Waschen habe ich die Augen nicht weit genug auf gekriegt um in den Spiegel zu sehen. Später machen sich dann alle fertig für die Ausfahrt. Ich selbst fahre nicht mit, aber die Abfaht der über 100 Maschinen zu beobachten ist auch schon sehr eindrucksvoll. Jetzt wird es auch immer wärmer und so genieße ich einfach den Tag. Am Nachmittag kommt auch Sascha an, der sich nur für einen Tag auf den Weg gemacht hat, und am Abend wieder Fahren will, weil es mit der Erkältung einfach nicht gut wäre im Zelt zu schlafen. Als die Ausflügler wiederkommen ist es schon spät am Nachmittag und alle sind begeistert, auch wenn es anstrengend war und die Preise in der Stammkneipe des Vechtaer Stammtisches unverschämt hoch waren. Als am Abend die Sonne weg ist, kühlt es relativ schnell ab. Aber manchen scheint das nichts auszumachen. Die Livemusik ist ganz OK, und danach kommt dann die große Pokalverleihung. Dumm ist nur, daß sich Wolfgang und Jörg mehr für das EM-Spiel Deutschland gegen England interessieren, denn nur ein Teil der Gruppe ist da um den Pokal für die größte Gruppe entgegenzunehmen (etwas peinlich). Wie auch immer, wir haben uns natürlich alle gefreut, und nachdem wir uns das Prachtstück alle mindestens zweimal angesehen haben wird es gut in Saschas Rucksack verstaut, und er und Dietmar machen sich auf den Heimweg. Wenig später kommt Axel zu mir und sagt mir das die Veranstalter mich dringend suchen würden und sagt mir außerdem noch mein Nummernschild auf. Wenn es nicht so dunkel wäre könnte man in diesem Augenblick die Panik in meinen Augen sehen. Ich denke nur: Hilfe, was ist mit meiner Karre!? Und natürlich schaue ich als erstes ob auch alles OK ist, aber anscheinend geht es nicht darum, denn sie ist in Ordnung. Um so mehr freue ich mich, als ich dann die Medallie für den Jüngsten Fahrer bekomme. Das hatte ich wirklich nicht erwartet, und ich bin natürlich stolz wie Oskar. Aber auch dieser Tag geht irgendwann vorbei und es folgt eine wiederum relativ kalte Nacht. Am nächsten Morgen geht es dann natürlich erst mal ans Frühstücken und abbauen. Bei den meisten geht das recht schnell, nur Wolfgang braucht etwas länger. Als ich ihm beim Zelt abbauen helfe, stelle ich fest, das selbiges wenigstens bensonders gut richt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß er anscheinend versucht hat es in der Nacht einzuschamponieren. Irgendwann ist aber auch der letzte fertig und wir können abfahren. Da wird es aber auch höchste Zeit, denn wir sind mit Detlef, der am Tag zuvor nach der Ausfahrt gefahren ist, bei seiner Mutter verabredet. Wir wollen erst noch ein Stück über Land fahren, aber nach einer Weile verabschieden sich Axel und Claudia von der Kolonne und kurz daraf auch ich, um den restlichen Weg über Autobahn zurückzulegen. Auf der Bahn überhole ich die beiden dann noch, und mache mich mit Vollgas auf den Weg nach Hause, denn es ist mittlerweile unerträglich heiß, und selbst der Fahrtwind bringt bei voller Sonneneinstrahlung und in voller Montur keine echte Abkühlung. Aber eins ist klar: Wir machen uns bestimmt wieder auf den Weg, wenn es nächstes Jahr heißt: „Güllepumpentreffen Vechta 2001“

a_weser-ems-elbe

Güllepumpentreffen Vechta 4.-6. Juni 1999

Ein Auszug aus dem persönlichen Tourentagebuch von Tanja (ursprünglich auf der alten Seite des Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal im Juni 1999 veröffentlicht):

Link zum Veranstalter. CX/GL Freundeskreis Weser/Ems/Elbe


Vechta 1999, das erste Treffen zu dem die Leute des Stammtisches zusammen fahren. Wir, also Wolfgang, Jörg, Detlef, Sascha und ich treffen uns auf dem ersten Parkplatz nach dem Kamener Kreuz. Als Sascha und ich am Parkplatz ankommen ist Detlef schon da, und ausserdem noch eine CX Fahrerin aus Arnsberg, die dort mit ihrem Freund verabredet ist. Als nächstes trudelt Wolfgang ein, mit dem ich zugegebener Weise gar nicht mehr gerechnet habe, weil es so nach Regen aussieht, und schließlich Jörg.
Jörg hat einen geradezu spektakulären Auftritt, denn er und seine Karre sind zu allen Richtungen gepolstert. Er hat, so glaube ich, Campingutensilien für eine 4-Köpfige Familie dabei, und selbst dann würde, wie sich später herausstellt auch das Motorrad mit ins Zelt passen. Er ist auf jeden fall völlig überladen, und dabei ungefär so beweglich wie ein Ritter in kompletter Rüstung auf seinem Pferd.
Egal, wir machen uns von Detlef geführt auf den Weg. Nach einer Weile geht es runter von der Autobahn, und ein Stück über Land. Detlef führt uns ein Stück über eine kurvige Schotterstrecke, was weder mir noch meiner Guellepumpe sonderlich gefällt, aber wir kommen doch alle heile in Vechta an. Hier wird erst mal ein Begrüßungsfoto gemacht. Ich habe natürlich als einzige meinen quitschgelben Regenkombi an, worauf es natürlich auf der ganzen Strecke keinen Tropfen geregnet hat, war ja klar. Naja, auf dem Foto sehe ich auf jeden Fall aus wie das Michelinmännchen persönlich.
Das Treffen selbst ist ziehmlich gut organisiert, nur dass am Samstag die Sintflut herunterzukommen scheint. Es schüttet den ganzen Tag, und es gibt nur wenig Platz zum unterstellen. Wider erwarten verwandelt sich der Platz aber trotzdem nicht in eine Schlammgrube.
Sascha gehört mal wieder zu den ganz eisernen und fährt trotz des Wetters bei der großen Ausfahrt mit, und kommt sogar als einer von wenigen trocken wieder zurück. Tja, die richtige Kleidung zahlt sich halt doch manchmal aus. Der Samstagabend ist gefüllt mit Gesprächen über, na was wohl, natürlich über Güllepumpen und ausserdem gibt es noch die Pokalverleihung.
Am Sonntag dann zeigt Petrus aber wieder Erbarmen und beschert uns eine trockene wenn auch kalte Heimfahrt.
Fazit: Wetter scheiße; Treffen schön. Hoffentlich gibt es das das nächstes Jahr noch mal in sonnig.